Mess­ord­nung am Aschermittwoch

Die der­zei­ti­ge Si­tua­ti­on im Hin­blick auf die Co­ro­na-Pan­de­mie er­for­dert auch am Ascher­mitt­woch ei­ni­ge Än­de­run­gen im Ab­lauf der Feier.

Die Co­ro­na-Pan­de­mie hat Aus­wir­kun­gen auf die Lit­ur­gie am Ascher­mitt­woch, mit dem in der ka­tho­li­schen Kir­che die Fas­ten­zeit be­ginnt: So wird der Aschen­ri­tus heu­er “wort­los und ohne Be­rüh­rung” ge­spen­det, wie es die va­ti­ka­ni­sche Got­tes­dienst­kon­gre­ga­ti­on welt­weit fest­ge­legt hat. Die Gläu­bi­gen er­hal­ten da­her in die­sem Jahr kein Aschen­kreuz auf die Stirn, son­dern es wird die Asche auf das Haupt ge­streut. “Die­se in an­de­ren Län­dern üb­li­che Form, er­in­nert uns ganz nüch­tern, rea­lis­tisch und au­gen­schein­lich an die Ver­gäng­lich­keit des Le­bens”, er­klär­te der ös­ter­rei­chi­sche Lit­ur­gie-Bi­schof An­ton Leicht­fried am Mon­tag, 8. Fe­bru­ar, im In­ter­view mit Ka­th­press.

Das Aschen­kreuz wird die­ses Jahr be­rüh­rungs­los ge­spen­det. (Foto: ED Wien)

Kon­kret be­deu­tet das für den Ri­tus, dass der Vor­ste­her des Got­tes­diens­tes über die Asche ein Se­gens­ge­bet spricht und die Asche ohne wei­te­re Be­gleit­wor­te mit Weih­was­ser be­sprengt. Der Pries­ter, Dia­kon oder die bzw. der vom Bi­schof be­auf­trag­te Lei­te­rin oder Lei­ter nimmt da­nach das Ge­fäß mit der ge­seg­ne­ten Asche und spricht für alle An­we­sen­den gut ver­nehm­lich ei­nes der im Mess­buch vor­ge­se­he­nen Wor­te. Das kön­ne die For­mel “Be­kehrt euch und glaubt an das Evan­ge­li­um” oder “Be­den­ke, Mensch, dass du Staub bist und wie­der zum Staub zu­rück­keh­ren wirst” sein, so der St. Pöl­te­ner Weih­bi­schof.” An­schlie­ßend setzt sie bzw. er eine FFP2-Mas­ke auf und streut ohne wei­te­re Wor­te je­nen, die zur Aschen­auf­le­gung her­an­tre­ten, Asche in der Form ei­nes Kreu­zes auf das Haupt.” Der Ri­tus wer­de so­mit wort­los und ohne Be­rüh­rung vollzogen. 

Aschen­kreuz­fei­ern in der Pfar­re Stift Zwettl — Mitt­woch, 17. Februar

Ge­rot­ten und Rud­manns, je­weils um 17:00 Uhr
Stift Zwettl (Cel­la­ri­um) um 19:00 Uhr

Wei­te­re In­for­ma­tio­nen in der ak­tu­el­len Messordnung