Zu­sam­men­ar­beit mit der UNI Budweis

In­ter­na­tio­na­le wis­sen­schaft­li­che Zu­sam­men­ar­beit ist für eine mo­der­ne hö­he­re Bil­dungs­ein­rich­tung ei­gent­lich nicht mehr weg­zu­den­ken. Die HLUW Ysper­tal führt trotz Co­ro­na-Ein­schrän­ken mit der Uni­ver­si­tät Bud­weis ei­nen Work­shop zur The­ma­tik „Öko­to­xi­ko­lo­gie“ mit den Schü­le­rin­nen und Schü­lern sehr er­folg­reich durch.

Ysper­tal, Stift Zwettl, Bud­weis – Co­ro­na schränkt uns ein, die HLUW Ysper­tal ver­sucht trotz­dem, in­ter­es­san­te Aus­bil­dung am Puls der Zeit zu ge­währ­leis­ten. In der letz­ten Wo­che vor den Se­mes­ter­fe­ri­en wer­den tra­di­tio­nell seit der Schul­grün­dung Un­ter­richts­pro­jek­te durch­ge­führt, heu­er zwar re­du­ziert und mit Un­ter­stüt­zung von Vi­deo­diens­ten. Vie­le Klas­sen hat­ten aber doch ihre Un­ter­richts­pro­jek­te, na­tür­lich ab­ge­stimmt auf die gel­ten­den Vor­ga­ben be­züg­lich der ak­tu­el­len Pandemie.

So geht Öko­to­xi­ko­lo­gie – Pro­jekt der Klas­se 4BUW

Die Klas­se 4BUW un­ter der Lei­tung von DI Pe­ter Böhm und Mag. Gun­ter Gort­an ar­bei­te­te an dem Pro­jekt „So geht Öko­to­xi­ko­lo­gie“, das als Teil ei­ner IN­TER­REG-Ko­ope­ra­ti­on mit Fa­kul­tät für Fi­sche­rei und Ge­wäs­ser­schutz der Uni­ver­si­tät Bud­weis statt­fin­det. Dr. Chris­toph Stein­bach, ein auf Öko­to­xi­ko­lo­gie spe­zia­li­sier­ter For­scher der Fa­kul­tät, in­for­mier­te die Schü­le­rin­nen und Schü­ler via On­line-Mee­ting über die Grund­la­gen die­ses Arbeitsbereiches.

“So geht Öko­to­xi­ko­lo­gie!“ — Die Schü­le­rin­nen und Schü­ler der HLUW Ysper­tal prä­sen­tier­ten Dr. Chris­toph Stein­bach von der Fa­kul­tät für Fi­sche­rei und Ge­wäs­ser­schutz der Uni­ver­si­tät Bud­weis on­line ihre Aus­ar­bei­tun­gen. Fo­tos: HLUW Yspertal

Klär­an­la­gen bau­en die­se Stof­fe nicht ab

Es ist in der Öf­fent­lich­keit re­la­tiv we­nig be­kannt, dass un­se­re Ge­wäs­ser auch durch Phar­ma­zeu­ti­ka und hor­mo­nell wirk­sa­me Sub­stan­zen be­las­tet sein kön­nen. Die­se wer­den näm­lich in Klär­an­la­gen nicht ab­ge­baut. Bei Dau­er­be­las­tung las­sen sich die­se Stof­fe auch in den Ge­we­ben di­ver­ser Or­ga­nis­men wie Fi­schen und Am­phi­bi­en nach­wei­sen und ha­ben oft ne­ga­ti­ve Aus­wir­kun­gen auf Stoff­wech­sel­pro­zes­se, Wachs­tum und Fort­pflan­zung. Nach ei­nem Ein­füh­rungs­vor­trag via Vi­deo­chat von Dr. Stein­bach be­ka­men die Schü­le­rin­nen und Schü­ler di­ver­se wis­sen­schaft­li­che Ar­ti­kel zu For­schungs­er­geb­nis­sen der Öko­to­xi­ko­lo­gie, die sie in Form Prä­sen­ta­tio­nen aus­zu­ar­bei­ten hat­ten. Sie be­ka­men Ein­blick in die Me­tho­den wis­sen­schaft­li­chen Ar­bei­tens, er­lang­ten Fach­wis­sen zu ei­nem ak­tu­el­len wie auch hoch­kom­ple­xen Um­welt­the­ma. Im 2. Se­mes­ter, so es die Co­ro­na­si­tua­ti­on zu­lässt, wird das Pro­jekt mit prak­ti­schen Auf­ga­ben­stel­lun­gen in den La­bo­ra­to­ri­en der HLUW Ysper­tal fortgesetzt.

Green Jobs – Ar­beits­plät­ze der Zukunft!

Be­son­ders freu­ten sich die Schü­le­rin­nen und Schü­ler über das Feed­back von Dr. Chris­toph Stein­bach von der UNI in Bud­weis. „Der Work­shop mit euch hat mir viel Spaß ge­macht. Ein völ­lig neu­es The­ma und dann gleich mit eng­li­scher Fach­li­te­ra­tur. Da­her bin ich von eu­ren Prä­sen­ta­tio­nen so­wie den in­tel­li­gen­ten Fra­gen be­geis­tert und be­ein­druckt. Re­spekt — Wei­ter so!“ Die HLUW Ysper­tal bil­det seit 30 Jah­ren sehr er­folg­reich für „Green Jobs“ aus. In den nächs­ten Jah­ren und Jahr­zehn­ten wer­den vie­le Green Jobs be­nö­tigt. Die Schu­le lie­fert ge­ra­de für die­se Ar­beits­be­rei­che ein her­vor­ra­gen­des Rüst­zeug. „Wir ha­ben für das nächs­te Schul­jahr ge­nü­gend Aus­bil­dungs­plät­ze frei. Wir star­ten mit drei ers­ten Klas­sen und un­se­re Schu­le und das In­ter­nat wer­den aus­ge­baut bzw. er­neu­ert“, so Di­rek­tor Mag. Ger­hard Hackl für den Schul­erhal­ter, das Zis­ter­zi­en­ser­stift Zwettl.

Vor­bei­schau­en und mit­ma­chen – die HLUW ist flexibel!

Wer ge­ra­de eine Neue Mit­tel­schu­le (NMS) oder eine Un­ter­stu­fe im Gym­na­si­um be­sucht und die Rei­fe- und Di­plom­prü­fung (Ma­tu­ra) an ei­ner be­rufs­bil­den­den hö­he­ren Schu­le mit in­ter­es­san­ten, kri­sen­si­che­ren Be­rufs­fel­dern ab­sol­vie­ren möch­te, ist bei der HLUW Ysper­tal ge­nau rich­tig! Für die prak­ti­sche Aus­bil­dung ste­hen zahl­rei­che La­bors, ein drei Hekt­ar gro­ßes Frei­ge­län­de mit Schul­gar­ten, Ver­suchs­was­ser­kraft­werk, eine PV-An­la­ge und So­lar­ver­suchs­an­la­gen so­wie eine mo­der­ne um­welt­tech­ni­sche La­bor­hal­le mit Werk­stät­ten zur Verfügung.

„Der­zeit dür­fen wir laut Ver­ord­nung kei­ne Schul- und In­ter­nats­füh­run­gen an­bie­ten, in­for­mie­ren Sie sich bit­te te­le­fo­nisch über an­de­re Mög­lich­kei­ten, un­se­re Schu­le und das Pri­vat­in­ter­nat ken­nen­zu­ler­nen.  Vi­deo­chats mit ei­ner Schul­prä­sen­ta­ti­on, vir­tu­el­le Schul­füh­run­gen, Vi­deo­chats mit Schü­lern und In­ter­nats­be­treu­ern wer­den von uns an­ge­bo­ten. Üb­ri­gens bei der An­mel­dung sind wir sehr fle­xi­bel, die Schul­an­mel­dung ist in den nächs­ten Mo­na­ten pro­blem­los mög­lich. Schnup­per­schü­ler sind herz­lich will­kom­men, na­tür­lich je nach ge­ra­de gel­ten­den Co­vid-Auf­la­gen. Es gibt auch die Mög­lich­keit, da­bei im In­ter­nat zu näch­ti­gen und ins In­ter­nats­le­ben­hin­ein zu schnup­pern. All dies na­tür­lich un­ter Ein­hal­tung der Co­vid-Re­geln“, ver­spricht Schul­lei­ter Mag. Ger­hard Hackl. An­mel­dung und In­for­ma­tio­nen zu die­sen An­ge­bo­ten bit­te ein­fach te­le­fo­nisch un­ter 07415 7249–10. Die An­mel­dung für den Schul­be­such ist je­der­zeit mög­lich. Der An­teil der Mäd­chen an der HLUW Ysper­tal liegt bei etwa 45 Pro­zent. In­fos auch un­ter: http://www.hluwyspertal.ac.at

Le­ben­di­ge Pri­vat­schu­le des Stif­tes Zwettl in Yspertal

Be­son­ders wich­tig ist die geis­ti­ge und kör­per­li­che Fit­ness. Mit zahl­rei­chen Sport­an­ge­bo­ten, von Fuß­ball für Mäd­chen und Bur­schen über Vol­ley­ball bis hin zu Bo­gen­schie­ßen, Klet­tern und Fit­ness­pro­gram­men wird den Teen­agern eine Men­ge ge­bo­ten. Ein Drit­tel der Un­ter­richts­zeit fin­det in Form von Prak­ti­ka oder Pro­jek­ten statt. Pro­jekt­wo­chen und Fach­ex­kur­sio­nen mit Aus­lands­kon­tak­ten, mit­ein­an­der ar­bei­ten und Spaß ha­ben und ge­mein­sam coo­le Frei­zeit­an­ge­bo­te er­le­ben, das al­les sorgt für eine le­ben­di­ge Be­rufs­aus­bil­dung. Na­tür­lich gibt es ein Pri­vat­in­ter­nat für Mäd­chen und Bur­schen. Mit um­fang­rei­chen För­der­an­ge­bo­ten in der Schu­le und im In­ter­nat kann man sei­ne per­sön­li­che Fit­ness stei­gern. Die Aus­bil­dung schließt man mit der Rei­fe- und Di­plom­prü­fung ab.Damit er­langt man auch die Stu­di­en­be­rech­ti­gung. Es be­steht die Mög­lich­keit, da­nach di­rekt ins Ar­beits­le­ben ein­zu­stei­gen und um den In­ge­nieur­ti­tel an­zu­su­chen. Um­welt- und Abfallbeauftragte/er, mikrobiologische/er und chemische/er Laborant/in und Umweltkaufmann/frau sind nur ein paar Bei­spie­le für Berufsmöglichkeiten.