In­di­vi­du­el­le Besichtigung

Täg­lich von 9. April bis 31. Ok­to­ber 2022 geöffnet

Ent­de­cken Sie das äl­tes­te Klos­ter des Waldviertels!

Au­dior­und­gang von 9.30 bis 16.00 (Mai bis Sep­tem­ber 9.00 bis 17.00), letz­ter Ein­lass je­weils 45 Mi­nu­ten vor­her: ro­ma­nisch- go­ti­scher Kreuz­gang mit Ka­pi­tel­saal und Brun­nen­haus, Dor­mi­to­ri­um und Ne­cessa­ri­um oder die Gär­ten Stift Zwettl

Füh­run­gen mit Kul­tur­ver­mitt­le­rIn:
täg­lich 11.00, 14.00 und 15.00, Mai — Sep­tem­ber SA, SO und Ftg. auch 12.30, durch Stifts­kir­che & Schatz­kam­mer oder Bi­blio­thek & Son­der­aus­stel­lung „300 Jah­re Stiftsturm“

au­dio­gui­de

Tour 1:

“Kreuz­gang & Dormitorium” 

mit Au­dio­gui­de oder Smartphone

Das Le­ben in ei­nem mit­tel­al­ter­li­chen Klos­ter lässt sich beim Rund­gang durch Kreuz­gang, Ka­pi­tel­saal, Dor­mi­to­ri­um und Ne­cessa­ri­um nach­voll­zie­hen. Nicht nur die Klos­ter­mau­ern ver­mit­teln Le­bens­wirk­lich­kei­ten aus dem 12. Jahr­hun­dert, auch die ty­pisch „zis­ter­zi­en­si­sche“ Lage des Klos­ters am Fluss und in­mit­ten der Na­tur ist durch die Weg­füh­rung zu erleben.

Neu – Ihr Smart­pho­ne als Stifts­be­glei­ter: Für die­sen Au­dior­und­gang emp­feh­len wir Ih­nen, schon vor­ab die neue App „Stift Zwettl” down­zu­loa­den. Mit den mit­ge­brach­ten Kopf­hö­rern sind Sie per­fekt auf Ih­ren ent­spann­ten Be­such vor­be­rei­tet und an­de­re Gäs­te sind un­ge­stört. Vor­teil der App: Sie brau­chen nicht auf ein Leih­ge­rät zu war­ten, die­se sind nur be­grenzt vor­han­den. So wer­den War­te­zei­ten für un­se­re Gäs­te ver­mie­den, je­der Gast kann in­di­vi­du­ell das Tem­po sei­nes Rund­gan­ges gestalten.

Füh­rungs­zei­ten 09. April bis 31. Ok­to­ber 2022:
Au­dior­und­gän­ge täg­lich von 9.30 bis 16.00 Uhr
Mai bis Sep­tem­ber 9.00 bis 17.00 Uhr, letz­ter Ein­lass 45 Mi­nu­ten vor­her. Ge­än­der­ter Füh­rungs­ab­lauf vom 5. bis 11. Sep­tem­ber 2022.

Tour 2:

“Kir­che & Schatzkammer” 

Füh­rung mit KulturvermittlerIn

In „Gra­nit pur“ zeigt sich die hoch­go­ti­sche Stifts­kir­che von au­ßen. In ih­rem In­ne­ren do­mi­nie­ren der mäch­ti­ge Hoch­al­tar, 16 Sei­ten­al­tä­re, das Chor­ge­stühl mit kunst­vol­len Holz­ein­le­ge­ar­bei­ten und die be­kann­te Ege­da­cher-Or­gel in ih­rer ba­ro­cken Pracht. Der ro­ma­nisch- go­ti­sche Kreuz­gang ist der ein­zig voll­stän­dig er­hal­te­ne au­ßer­halb Frank­reichs.
In der Schatz­kam­mer er­war­tet Sie eine mo­der­ne Prä­sen­ta­ti­on mit­tel­al­ter­li­cher Stü­cke, die vor­wie­gend bei kirch­li­chen An­läs­sen ver­wen­det wur­den. So sind eine El­fen­bein­ma­don­na, das Zwett­ler Kreuz und der äl­tes­te Abt­stab des Klos­ters (aus dem Jahr 1250!) ausgestellt.

Füh­rungs­zei­ten 09. April bis 31. Ok­to­ber 2022:
täg­lich 11.00 (au­ßer SO & Fei­er­tag) & 14.00,
Mai bis Sep­tem­ber SA, SO & Fei­er­tag auch 12.30

Auf­grund von un­vor­her­seh­ba­ren Pfarr­an­ge­le­gen­hei­ten kann es zu Än­de­run­gen in Füh­rungs­ab­lauf kommen!

bi­blio­thek

kir­che

Tour 3:

“Bi­blio­thek & Kreuzgang” 

Füh­rung mit KulturvermittlerIn

In den Jah­ren 1730 bis 1732 wur­de im Stift Zwettl eine neue, ba­ro­cke Bi­blio­thek ge­baut. Als Bau­meis­ter wur­de Jo­seph Mung­gen­ast be­traut, die De­cken­ge­mäl­de sind von Paul Tro­ger, ei­nem der be­deu­tends­ten Ba­rock­ma­ler. Der zwei­ge­schos­si­ge Raum be­her­bergt etwa 28.000 Bü­cher, vor­wie­gend aus dem 16. bis 18. Jahr­hun­dert.
Un­ter den Hand­schrif­ten des Stif­tes Zwettl ver­dient vor al­lem eine be­son­de­re Be­ach­tung: der Co­dex 420 des Je­sui­ten­pa­ters Flo­ri­an Pau­cke. Bis 1769 hat­te er un­ter In­dia­ner in Süd­ame­ri­ka (Pa­ra­gu­ay) ge­lebt. Sei­ne ge­nau­en Be­ob­ach­tun­gen schrieb er in ei­nem über 1000 Sei­ten um­fas­sen­den Ma­nu­skript nie­der und il­lus­trier­te es mit zahl­rei­chen aqua­rel­lier­ten Bil­dern. Pau­cke hin­ter­ließ das Werk der Klos­ter­bi­blio­thek, wo es heu­te be­staunt wer­den kann. Es zählt zu den ab­so­lut wich­tigs­ten Bild­quel­len zur Ge­schich­te Süd­ame­ri­kas und wur­de es in das na­tio­na­le Ver­zeich­nis der UNESCO, „Me­mo­ry of Aus­tria“, aufgenommen.

Ab 1. Mai 2022: Son­der­aus­stel­lung „300 Jah­re Grund­stein­le­gung des Stiftsturms“

Schön – und ver­bo­ten! Der über 80 Me­ter hohe Kirch­turm zählt zu den Meis­ter­leis­tun­gen des ös­ter­rei­chi­schen Ba­rock. Und das, ob­wohl der Or­den der Zis­ter­zi­en­ser im 12. Jahr­hun­dert ei­gent­lich ein stren­ges Ver­bot er­las­sen hat­te, Glo­cken­tür­me zu er­rich­ten. Doch das konn­te den kunst­lie­ben­den Abt Mel­chi­or von Zaunagg nicht da­von ab­hal­ten, 1722 bei „Star-Ar­chi­tekt“ Mat­thi­as Steindl ei­nen präch­ti­gen Ent­wurf zu ei­nem Turm zu be­stel­len: Fünf Jah­re soll­te es dau­ern, ehe mit der knapp drei Me­ter ho­hen Fi­gur des Er­lö­sers die Bau­stel­le zu ei­nem glück­li­chen Ende fin­den konn­te. Die klei­ne Ka­bi­nett­aus­stel­lung er­zählt die Ge­schich­te des Zwett­ler Turm­baus, zeigt die Schwie­rig­kei­ten und Un­glücks­fäl­le ei­ner ba­ro­cken Groß­bau­stel­le auf und nimmt die Ge­schick­lich­keit da­ma­li­ger Hand­werks­kunst un­ter die Lupe.

Füh­rungs­zei­ten 09. April bis 31. Ok­to­ber 2022:
täg­lich 15.00 Uhr und SO & Fei­er­tag 11.00

Tour 4:

“Die Stifts­gär­ten”

Füh­rung mit Audioguide

Der in Ter­ras­sen an­ge­leg­te Grün­raum zeigt un­ter­schied­li­che Kon­zep­te: ein Gar­ten nach Hil­de­gard von Bin­gen, ein Schutz­en­gel­gar­ten, ein Kräu­ter­gar­ten und der Nasch­gar­ten. Die „grü­ne“ Tour führt vom Lin­den­hof zum Prä­la­ten­gar­ten, der frü­her nur dem Abt und sei­nen Gäs­ten vor­be­hal­ten war. Heu­te steht er al­len of­fen und lädt mit sei­ner Be­pflan­zung nach ba­ro­ckem Vor­bild zum Sin­nes­er­leb­nis ein. In die­ser Oase kön­nen sich un­se­re Be­su­che­rIn­nen auf Lie­ge­stüh­len nie­der­las­sen und den ein­ma­li­gen Blick auf den gra­nit­grau­en Zwett­ler Stift­sturm be­stau­nen. Der Ab­schluss der Gar­ten- und Hö­fe­tour ist im Ab­tei­hof mit me­di­ter­ra­nem Flair.

Füh­rungs­zei­ten 09. April bis 31. Ok­to­ber 2022:
Au­dior­und­gän­ge täg­lich von 9.30 bis 16.00 Uhr
Mai bis Sep­tem­ber 9.00 bis 17.00 Uhr,
letz­ter Ein­lass 45 Mi­nu­ten vorher.

gar­ten

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