Stift Zwettl – Zwei Brü­cken eröffnet

Stadt­ar­chi­va­rin Eli­sa­beth Moll, Vi­ze­bür­ger­meis­ter Alex­an­der Leut­geb, Be­zirks­haupt­mann Mar­kus Pe­ham, Bür­ger­meis­ter von Zwettl Franz Mold, Abt Jo­han­nes Ma­ria Szy­pul­ski, Pri­or P. Pau­lus Nüss, Ko­or­di­na­to­rin für das Eu­ro­päi­sche Kul­tur­er­be-Sie­gel in Ös­ter­reich Mee­na Lang, Stifts­ar­chi­var An­dre­as Ga­me­rith, Bür­ger­meis­ter von Schweig­gers Jo­sef Scha­den, Pro­jekt­mit­ar­bei­te­rin Eva May­er freu­en sich über die ge­lun­ge­ne Er­öff­nungs­fei­er der Brü­cken und Points of In­te­rest. Fo­to­graf: Ger­hard Geis­ber­ger

Mit ei­ner stim­mungs­vol­len Fei­er wur­den am Sams­tag, 11. April 2026, die Brü­cken beim Stift Zwettl so­wie bei der Gschwendt­müh­le of­fi­zi­ell er­öff­net. Die Bau­wer­ke wa­ren im Zuge des grenz­über­schrei­ten­den In­ter­reg-Pro­jekts „ATCZ00007 CIS­TER­S­CAPES VB – Zw – ZnS“ er­neu­ert wor­den und stel­len nun nicht nur funk­tio­na­le Ver­bin­dun­gen dar, son­dern auch sicht­ba­re Zei­chen des ge­leb­ten eu­ro­päi­schen Kulturerbes.

Stifts­ar­chi­var An­dre­as Ga­me­rith, der durch das Pro­gramm führ­te, hob be­son­ders die Rol­le der Zis­ter­zi­en­ser her­vor, die seit Jahr­hun­der­ten als „Brü­cken­bau­er“ wir­ken – im wört­li­chen wie im über­tra­ge­nen Sinn. „Ihre Ar­beit ver­bin­det Men­schen, Re­gio­nen und Kul­tu­ren bis in die Ge­gen­wart, „hielt er in sei­ner An­spra­che fest. Bür­ger­meis­ter LAbg. ÖkR Franz Mold be­grüß­te un­ter den Eh­ren­gäs­ten Be­zirks­haupt­mann Dr. Mar­kus Pe­ham und Bür­ger­meis­ter Jo­sef Scha­den von Schweig­gers, die In­itia­to­ren des Wald­viert­ler Pil­ger­we­ges „Bern­har­di­weg im Wald­vier­tel“. Auch stra­te­gi­sche Part­ner aus dem In­ter­reg-Pro­jekt wa­ren durch Lena Ha­der vom Wald­vier­tel Tou­ris­mus und Oberst Ju­li­us Schlap­schy vom TÜPl Al­lent­steig ver­tre­ten. Be­son­ders er­freu­lich war die Teil­nah­me von Mee­na Lang, der Ko­or­di­na­to­rin für das Eu­ro­päi­sche Kul­tur­er­be-Sie­gel in Ös­ter­reich, so­wie der tsche­chi­schen Gäs­te und Pro­jekt­part­ner, die den grenz­über­schrei­ten­den Cha­rak­ter der In­itia­ti­ve unterstrichen.

Nach der Wei­he der Brü­cke durch Jo­han­nes Ma­ria Szy­pul­ski und dem Se­gen für die Wan­de­rer mach­te sich eine Grup­pe von über 50 Per­so­nen auf den Weg. Bei der ge­führ­ten Wan­de­rung „Brü­cken und Müh­le“ konn­ten die Teil­neh­men­den ei­ni­ge Points of In­te­rest (POI) der Zwett­ler Klos­ter­land­schaft, die 2024 mit dem Eu­ro­päi­schen Kul­tur­er­be-Sie­gel aus­ge­zeich­net wur­de, ex­klu­siv er­le­ben. POI sind Ob­jek­te, die auf­grund ih­rer Ge­schich­te, ih­rer his­to­ri­schen bzw. ih­rer Zahl­rei­che Gäs­te stärk­ten sich vor der Wan­de­rung bei ei­ner Aga­pe und be­ga­ben sich – ge­führt durch An­dre­as Ga­me­rith – auf die Spu­ren der Zis­ter­zi­en­ser in der Zwett­ler Klosterlandschaft.bis heu­te nach­weis­ba­ren Be­deu­tung für das Klos­ter so­wie ih­rer heu­ti­gen Er­schei­nung aus der Fül­le an Ob­jek­ten be­son­ders her­vor­ste­chen. Bei die­sen mar­kan­ten Bau­wer­ken wur­den In­fo­ta­feln an­ge­bracht, auf de­nen QR-Codes zu Vi­de­os in drei Spra­chen füh­ren, mit de­nen die Ge­schich­te und (his­to­ri­sche) An­sich­ten ab­ge­ru­fen wer­den kön­nen. Be­woh­ne­rin­nen und Be­woh­ner eben­so wie Gäs­te der Zwett­ler Klos­ter­land­schaft sind da­mit ein­ge­la­den, das gan­ze Jahr über die kul­tu­rel­len und his­to­ri­schen Be­son­der­hei­ten der Re­gi­on auf an­schau­li­che Wei­se zu entdecken.