Grenz­über­schrei­ten­de Tou­ris­mus­de­sti­na­ti­on: Auf­takt für eine ge­mein­sa­me Zu­kunft in Jihlava

Am 10. Fe­bru­ar 2026 tra­fen sich Ver­tre­te­rin­nen und Ver­tre­ter der Tou­ris­mus­re­gio­nen aus der ös­ter­rei­chisch-tsche­chi­schen Grenz­re­gi­on in Jih­la­va (Ig­lau), um die Wei­chen für den Auf­bau ei­ner ge­mein­sa­men, grenz­über­schrei­ten­den Tou­ris­mus­de­sti­na­ti­on in den kom­men­den Jah­ren zu stel­len. Die­ses Tref­fen mar­kier­te ei­nen wei­te­ren wich­ti­gen Mei­len­stein in ei­nem am­bi­tio­nier­ten Ent­wick­lungs­pro­zess, der auf nach­hal­ti­ge Zu­sam­men­ar­beit und eine kla­re in­halt­li­che Po­si­tio­nie­rung setzt.

Die Ar­beits­sit­zung wur­de mit der Er­geb­nis­prä­sen­ta­ti­on aus der ab­ge­schlos­se­nen Ana­ly­se be­stehen­der tou­ris­ti­scher An­ge­bo­te ein­ge­lei­tet. Das Fa­zit fiel durch­wegs po­si­tiv aus: „Al­les, was eine star­ke De­sti­na­ti­on braucht, ist be­reits da.“ Na­tur- und Kul­tur­land­schaf­ten, his­to­ri­sche Stät­ten, re­gio­na­le Ku­li­na­rik so­wie au­then­ti­sche Be­geg­nungs­räu­me bil­den eine so­li­de Grund­la­ge für die wei­te­re Ent­wick­lung. Nun gilt es, die­se Po­ten­zia­le stra­te­gisch zu bün­deln und sicht­bar zu machen.

In meh­re­ren Ge­sprächs­run­den wur­de die ge­mein­sa­me Vi­si­on der grenz­über­schrei­ten­den De­sti­na­ti­on, für die im In­ter­reg- Pro­jekt „Cis­ter­s­capes VB-Zw-ZnS — ATCZ00007“ die Grund­la­ge ge­legt wird, dis­ku­tiert und das ge­mein­sa­me Ziel de­fi­niert: die rund 1.000 Jah­re alte Iden­ti­tät der Re­gi­on mit dem heu­ti­gen Le­ben zu ver­knüp­fen und so eine zeit­ge­mä­ße, au­then­ti­sche Er­zäh­lung zu schaf­fen. Auf­bau­end auf dem Ak­ti­ons­plan UR­BAN, der als Leit­fa­den dient, wer­den nun kon­kre­te Ak­ti­vi­tä­ten ge­star­tet, um die ge­mein­sa­me Vi­si­on um­zu­set­zen. Da­bei kris­tal­li­sie­ren sich be­reits drei Schlüs­sel­be­grif­fe her­aus: grenz­über­schrei­tend, nach­hal­tig und entschleunigt.

Das Ar­beits­tref­fen in Jih­la­va mach­te deut­lich: Die Vor­aus­set­zun­gen für eine er­folg­rei­che Ent­wick­lung der neu­en De­sti­na­ti­on sind ge­ge­ben. Mit kla­rer stra­te­gi­scher Aus­rich­tung, en­ger Ko­ope­ra­ti­on über Gren­zen hin­weg und ei­ner star­ken ge­mein­sa­men Mar­ke­ting­stra­te­gie wird die­ses Vor­ha­ben auch gelingen.

Ein nächs­tes Tref­fen ist be­reits in Jin­dřichův Hr­a­dec ge­plant, um von den Er­fah­run­gen der Tou­ris­ti­ker dort zu ler­nen. Schließ­lich bau­ten sie vor kur­zem die neue De­sti­na­ti­on „Böh­misch Ka­na­da“ er­folg­reich auf.

Am Nach­mit­tag des 10. Fe­bru­ar lern­te die ös­ter­rei­chi­sche De­le­ga­ti­on ei­ni­ge tou­ris­ti­sche An­ge­bo­te der Stadt Jih­la­va (Ig­lau) ken­nen. Das so­ge­nann­te „Sil­ber­ne Haus“ am un­te­ren Teil des Ma­sa­ryk-Plat­zes be­sitzt eine wun­der­schö­ne his­to­ri­sche Fas­sa­de. Doch das kürz­lich re­vi­ta­li­sier­te In­ne­re mit ei­ner Aus­stel­lung ein­zig­ar­ti­ger ar­chäo­lo­gi­scher Fun­de, ei­ner ge­müt­li­chen Tee­stu­be, ei­nem Kon­zert­saal so­wie zwei klei­ne­ren Räu­men mit far­ben­fro­hen his­to­ri­schen Po­ly­chro­mien be­ein­druck­te die Be­su­cher, der neu re­no­vier­te rie­si­ge Dach­stuhl der Kir­che St. Ja­kob über­wäl­tig­te sie.

An­dre­as Ga­me­rith, Jo­sef Scha­den, Eva May­er, Alex­an­der Leut­geb, Ger­hard Hackl, Mo­ni­ka Prinz, Brit­ta Kurz und Eli­sa­beth Moll wa­ren vom stil­voll re­vi­ta­li­sier­ten „Sil­ber­nen Haus“ in Jih­la­va (Ig­lau) beeindruckt.
Beim Ar­beits­tref­fen von Ver­tre­te­rin­nen und Ver­tre­ter der Tou­ris­mus­re­gio­nen aus der ös­ter­rei­chisch-tsche­chi­schen Grenz­re­gi­on in Jih­la­va (Ig­lau) wur­de Grund­le­gen­des dis­ku­tiert und nächs­te Schrit­te in Rich­tung ei­ner ge­mein­sa­men grenz­über­schrei­ten­den De­sti­na­ti­on wur­den festgelegt.