Schaudepot im Oratorium

Bereits beim Neubau der Stiftskirche im Jahr 1722 ließ Abt Melchior von Zaunagg ein eigenes „Museum“ für seine Kunstsammlung errichten. In direkter Nachbarschaft zu seinem Oratorium unterhalb der Orgelempore wurden zwei große Räume etabliert, in denen der kunstsinnige Prälat seinen Gästen die Kostbarkeiten der Stiftssammlungen zeigen konnte.

Erst vor wenigen Jahren ist es gelungen, Teile der barocken Kunstbestände wieder an diesen, ihren originalen Präsentationsort zurückkehren zu lassen. Im Rahmen von Spezialführungen ist es seither möglich, die Modelle zum Zwettler Stiftsturm oder dem Hochaltar zu bewundern. Auch die Skizzen Paul Trogers zu den Fresken der Bibliothek sind hier ausgestellt – sie zählen zu jenen Exponaten, die bereits im 18. Jahrhundert im Oratorium bestaunt werden konnten.

Bei Voranmeldung ist eine Besichtigung des Schaudepots möglich.