Weingut Schloss Gobelsburg

Alle Einzellagen Weine,  sowie die wertvollsten Spezialitäten des Weingutes tragen das Schloss  Gobelsburg Etikett. Diese Weine zeigen die charakteristischen Feinheiten  der Weingärten der Donauregion Kamptal, welche durch die sehr  unterschiedlichen Bodenstrukturen und Klimazonen stark beeinflusst  werden. Die bekannten Spezialitäten von „Schloss Gobelsburg“ – Brut  Reserve, die Einzellagen Rotweine sowie die Süßweine – tragen ebenfalls  dieses Etikett.

Rund um das Schloss erstecken sich die Weingärten – jeder mit seinen Besonder- und Eigenheiten

Jeder mit unterschiedlichen Boden- und mikroklimatischen Verhältnissen. Jeder Weingarten kann als ein eigenes Individuum betrachtet werden, dessen Anlagen mit Umsicht und Sorgfalt zur Reife geführt werden.

Weingarten

Terroir – Wechselspiel von Boden, Gestein, Mikroklima und der Erfahrung von Generationen. Wie der Wind und die Sonne das Gesicht und den Ausdruck im Gesicht des Bauern prägt, so ist authentischer Wein ein Abbild des Bodens, des Regens, der Sonne und des Windes.

Rund um das Schloss erstrecken sich die Weingärten – jeder mit seinen Besonder- und Eigenheiten, jeder mit unterschiedlichen Boden- und mikroklimatischen Verhältnissen. Von den sonnendurchsetzten Terrassenlagen am Zöbinger Heiligenstein und am Gaisberg bis zu den weitläufigen Gärten rund um Gobelsburg ist die Möglichkeit gegeben, jeder Rebsorte – ihrem Potential entsprechend – die bestmögliche Entwicklungschance zu bieten.

Jeder Weingarten kann als ein eigenes Individuum betrachtet werden, dessen Anlagen mit Umsicht und Sorgfalt zur Reife geführt werden. Ein zur Natur freundlicher Weinbau war schon Leitmotiv auf Schloss Gobelsburg als sich Pater Bertrand noch für das Anwesen verantwortlich zeigte. Das Einbringen von organischem Dünger, der Verzicht auf Unkrautvernichtungsmittel oder der reduzierte Einsatz von Pflanzenschutzmitteln sind keine neuen Vorschriften, sondern althergebrachte Praktiken.

Weinkeller

Einfachheit & Strenge – so wirkt das alte Motiv der Mönche auf die Entwicklung des neuen Kellerkonzeptes; daher die Idee des Fasses auf Rädern für die dynamische Weinbereitung. Kernpunkt ist die Suche nach einer Methode, die mit einem Minimum an maschineller Beeinflussung auskommt. Die Ausnutzung natürlicher Ressourcen in Kombination mit innovativen Elementen hilft den Charakter der Weine zu formen.

Während sich in früheren Zeiten das Winzerleben hauptsächlich in den Kellergassen abspielte, die den Weingärten nahe gelegenen waren, gab es im Schloss Gobelsburg immer schon einen hauseigenen Weinkeller. Die ältesten Teile gehen auf die Burganlage im 11. Jh. zurück. Über die Jahrhunderte wurden die Keller kontinuierlich erweitert.

Wenn im Herbst die Trauben die notwendige Reife erhalten haben, werden sie von Hand in kleine stapelbare Kisten gelegt und vorsichtig in den Keller transportiert. Dort werden sie sanft mit einer pneumatischen Presse gepresst und anschließend kühl, aber nicht zu kühl, vergoren.

Je nach Stil und Potential der Trauben wird entweder in Edelstahl oder im Eichenholz vergoren. Die neueste innovative Entwicklung in den Gobelsburger Kellern nennt sich “Dynamic Cellar Concept”. Der wesentlichste Punkt hierbei ist ein komplett flexibles Kellerkonzept, in dem – vereinfacht gesagt – Weine nicht mehr gepumpt werden, um in andere Temperaturzonen im Keller zu gelangen, sondern auf Rädern in andere Kellerteile gebracht werden. Ein wichtiger Bestandteil hierfür war die Entwicklung des “Fasses auf Rädern”.