Eröffnung des neuen Schaudepots

Am „Vorabend“ des Todestages von Abt Melchior Zaunagg, des großen Zwettl Barockbauherren, konnte das Stift eine neue Attraktion eröffnen: Das Prälatenoratorium unterhalb der Egedacher-Orgel in der Stiftskirche wurde wieder, wie zur Zeit Zaunaggs, als „Schaudepot“ rekonstruiert.

 

Stiftsarchivar Mag. Andreas Gamerith beim Rudngang durch die neugestalteten Räume.

Stiftsarchivar Mag. Andreas Gamerith beim Rudngang durch die neugestalteten Räume.

Die Äbte der Barockzeit legten sich gerne Wunderkammern zu, um ausgewählten Gästen ihre Kunstsammlungen in ansprechendem Rahmen zu präsentieren. In Zwettl wurde in den Räumen innerhalb des Kirchturms, mit Zugang über den barocken Prälatengarten, ein solcher Rahmen ermöglicht. Nach Monaten der Renovierung und Inventarisierung der Kunstschätze kann ein Teil der Sammlung nun neu ausgestellt und präsentiert werden.

Stiftsarchivar Mag. Andreas Gamerith konnte mit Unterstützung von Stiftsmitarbeitern und den Verein der Freunde des Stiftes die Räume revitalisieren und entsprechende Kunstwerke auswählen, die einen Querschnitt der Zwettler Sammlungen repräsentieren. Die Tischlerarbeiten verdanken wir der Waldviertler Tischlerei Erwin Stöllner.

Gäste der Eröffnung: Mag. Franz Romeder (Obmann des Freundeskreises), Mag. Andreas Gamerith, Tischlermeister Erwin Stöllner, Abt Wolfgang Wiedermann, Stiftskapellmeister Marco Paolacci, LAbg. Franz Mold, Alexander Kastner, Abt Thomas Renner

Gäste der Eröffnung: Mag. Franz Romeder (Obmann des Freundeskreises), Mag. Andreas Gamerith, Tischlermeister Erwin Stöllner, Abt Wolfgang Wiedermann, Stiftskapellmeister Marco Paolacci, LAbg. Franz Mold, Alexander Kastner, Abt Thomas Renner

In der Präsentation finden sich nun u.a. Werke Paul Trogers, die das Schaffen des Malers von jungen Jahren bis zum Ende seiner Karriere darstellen, darunter die Originalskizzen zu den berühmten Fresken der Bibliothek. Auch Probearbeiten verschiedener Bildhauer sind erhalten geblieben, Entwürfe, deren Umsetzung in der Stiftskirche direkt verglichen werden kann: Die großzügigen Fenster bieten einen atemberaubenden Blick in die Zwettler Stiftskirche. Nicht zuletzt die Engelfiguren des Zwettler Mönches fr. Matthias Mark aus dem 18. Jahrhundert, bekannt als Schöpfer des Chorgestühls und vieler anderer Werke, bieten einen Einblick in die Sammlungen eines Klosters, welche sich über Jahrhunderte erhalten haben.

 

Führungen nach Voranmeldung, Termine im Sommer werden noch bekanntgegeben! Weitere Informationen unter:

Information Stift Zwettl
Tel.: +43 2822 20202 17
Mobil: 0664 85 69 063
Fax: +43 2822 20202 50
E-Mail: info@stift-zwettl.at

 

Durch die weitere Nutzung der Seite stimmst du der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen